Ganz schön wissenswert.

Knackiges Gemüse von ELO.Knackiges Gemüse von ELO.

Gemüse des Monats August

Kohlrabi … kann das Sonnenbrand-Risiko verringern


Der Kohlrabi (lat. caulis = Kohl, rapum = Rübe), auch Oberkohlrabi oder Oberrübe genannt, ist eine Zuchtform des Gemüsekohls und eine Kreuzung aus wildem Kohl und wilden weißen Rüben. Im Gegensatz zu anderen Rüben wächst der Kohlrabi oberirdisch mit einer Pfahlwurzel. Die Form der Knolle variiert je nach Sorte von kugelförmig, plattrund oder oval mit einem Durchmesser von 5 bis 20 cm. Die Schalenfarbe kann weiß, weißgrün, grün, rötlich oder violett sein. In Deutschland gibt es ca. 30 weiße und 14 blaue Sorten. Die drei bekanntesten Sorten sind „Wiesmoor weißer Trieb“, „Wiener blauer Glas“ und „Blauer Speck“.

Die Herkunft des Kohlrabis konnte nicht verbindlich geklärt werden, soll aber im Mittelmeerraum und Mittelasien verortet sein. Die ersten Zeichnungen stammen in Europa jedoch auch dem 16. Jahrhundert. Im deutschsprachigen Raum ist der Kohlrabi ab dem 19. Jahrhundert zu finden und erfreut sich so großer Beliebtheit, dass sein Name auch in andere Sprachen (nahezu) unverändert übernommen wurde. Mit 40.000 Tonnen Kohlrabi jährlich ist Deutschland der größte Erzeuger – und auch der größte Verbraucher.

Bereits im Kleinkindalter findet der Kohlrabi oft den Weg auf den Speiseplan seiner Fans. Sein milder Geschmack, die zarte Konsistenz und die gute Bekömmlichkeit machen ihn zum Dauerbrenner der Kohlsorten. Der feine Geschmack entsteht durch den enthaltenen Zucker, Fruchtsäuren (Apfel- und Citronensäure) sowie Senfölglykosiden. Die Senföle stärken die Immunzellen im Darm und damit das Immunsystem und schützen vor freien Radikalen. Darüber hinaus ist Kohlrabi reich an Vitamin C. Das enthaltene Sulforaphan regt die Hautzellen zur Bildung von Eiweißstoffen an und kann so das Sonnenbrand-Risiko verringern und sogar Krebs vorbeugen.

Im Sortiment der ELO ist der Kohlrabi von Mai bis Oktober zu finden.

Gemüse des Monats Kohlrabi

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