Ganz schön wissenswert.

Knackiges Gemüse von ELO.Knackiges Gemüse von ELO.

Gemüse des Monats Dezember

Weißkohl
... robuste Schale, innere Werte


Der Weißkohl hat viele Namen. Während er in Nord- und Mitteldeutschland als Kohl oder Weißkohl bezeichnet wird, kennt man ihn in Mittelost- und Süddeutschland eher als Kraut oder Weißkraut und in Mittelwestddeutschland als Kappes. Das beliebte Wintergemüse ist eine Variante des Kopfkohls und ein wahrer Seelenwärmer in der kalten Jahreszeit. Aber auch Rohkostfans haben den Weißkohl schon lange auf ihrem Einkaufszettel stehen. Seine Nebenrolle als Sättigungsbeilage hat der kompakte Kopf längst aufgegeben. Er zählt mittlerweile zu den am meisten verkauften Kopfkohlarten.

Seine Herkunft liegt nicht, wie die Amerikaner vielleicht behaupten würden, weil sie uns Deutsche als „Krauts“ bezeichnen in Deutschland, sondern im Mittelmeerraum.

Unter der robusten Schale, an der Feuchtigkeit und Schmutz durch einen Lotuseffekt scheinbar abperlen, wartet ein echtes Kraftpaket mit wertvollen inneren Werten. Darunter ein hoher Vitamin C-Gehalt, der mit ca. 200 g die Tagesdosis abdeckt, sowie Zink, das ebenfalls das Immunsystem stärkt.

Gegen den Alterungsprozess und freie Radikale wirken Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole. Die enthaltenen Ballaststoffe fördern die Verdauung und nehmen auch Schadstoffe aus dem Körper mit. Die enthaltenen schwefelhaltigen, ätherischen Öle verleihen dem Weißkohl sein typisches Aroma.

Darüber hinaus ist der Weißkohl preiswert und lässt sich bei kühlen Temperaturen gut lagern. Es empfiehlt sich allerdings ein schneller Verzehr, da durch die Lagerung auch der Gehalt an Vitaminen sinkt.

Tipp: Wer den Kohl nicht roh verträgt, sollte ihn vor dem Verzehr kurz in Salzwasser blanchieren.

Gemüse des Monats Weisskohl

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