Ganz schön wissenswert.

Knackiges Gemüse von ELO.Knackiges Gemüse von ELO.

Mythos: Grüne Smoothies

... fördern die Gesundheit?


Für die einen ist er fester Bestandteil des Speiseplans, andere rümpfen die Nase bei dem Gedanken, Spinat, Grünkohl oder andere grüne Gemüsesorten im Mixer zu pürieren und als Getränk zu sich zu nehmen.

Die Rede ist von grünen Smoothies, die seit 2014 einen wahren Hype in der Ernährungswelt erleben. Die russisch-stämmige Ernährungsexpertin Victoria Boutenko lebt in den USA und stellte aufgrund diverser gesundheitlicher Probleme fast über Nacht die Ernährung ihrer gesamten Familie auf Rohkost um, was den gewünschten Effekt der Linderung mit sich brachte. Im zweiten Schritt und um den Speiseplan abwechslungsreicher zu gestalten, ergänzte und ersetzte sie dann Mahlzeiten durch frisch zubereitete, gemixte grüne Smoothies, was den Grundstein für einen neuen Trend legte. Die enthaltenen Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und Ballaststoffe verleihen dem Getränk seine enorme Nährstoffdichte.

Dabei sollte das Verhältnis bei 50 % Gemüse, 50 % Obst und etwas Wasser liegen. Geübte Smoothie-Fans wagen auch einen Anteil von 60 % Gemüse, was das Getränk etwas bitterer werden lässt.

Besonders beliebt unter den grünen Gemüsesorten sind Spinat, Rucola, Gartenkräuter, Grünkohl, Mangold und Sellerie. Sie werden ergänzt durch reifes, süßes Obst wie Bananen, Äpfel und Birnen. Je nach Geschmack können weitere Bestandteile für Säure, Süße oder Schärfe hinzugegeben werden. Zum Mixen verwendet man am besten einen leistungsstarken Stand- oder einen Smoothiemixer.

Die grünen Smoothies können laut Bundeszentrum für Ernährung zwei von den empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag (https://www.5amtag.de/) ersetzen.

Damit ist der Mythos bestätigt und grüne Smoothies können tatsächlich ein gesunder Bestandteil einer bewussten Ernährung sein.

Mythos grüne Smoothies

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