Ganz schön wissenswert.

Knackiges Gemüse von ELO.Knackiges Gemüse von ELO.

Die Erdbeere

Obst des Monats Mai


Die „Königin der Früchte“, wie die Erdbeere auch zurecht genannt wird, gelangt schon zur Steinzeit auf den menschlichen Speiseplan, damals noch als kleine Walderdbeere. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und zählt aus botanischer Sicht nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammel(nuss)früchten, wobei das rote Fruchtfleisch eine Scheinfrucht ist, die die eigentlichen Früchte, nämlich die kleinen Nüsschen an der Außenseite trägt.

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Die heutige Gartenerdbeere ist eine Kreuzung aus den beiden großfruchtigen Arten der Scharlach-Erdbeere und der Chile-Erdbeere, die im 17. und 18. Jahrhundert aus Amerika nach Europa gelangten. Erdbeeren reifen, gegenüber anderen Früchten nach der Ernte nicht mehr nach, sie sind nicht klimakterisch. Das bedeutet, dass sie reif geerntet werden und danach innerhalb weniger Tage verzehrt werden müssen. Der Pro-Kopf-Verbrauch liegt bei durchschnittlich drei Kilo im Jahr.

Neben ihrem unverwechselbaren Geschmack hat die Erdbeere, die zu 90 % aus Wasser besteht, zahlreiche positive Eigenschaften, wie zum Beispiel einen hohen Gehalt an Folsäure, die besonders bei Schwangeren zum Schutz des Ungeborenen dient und nicht selbst vom Körper gebildet wird. Darüber hinaus stärken die Polyphenole unsere Abwehrkräfte. Der tägliche Vitamin C-Gehalt ist bereits mit knapp 200 g Erdbeeren gedeckt. Je mehr Sonne die roten Früchtchen getankt haben, desto höher ist ihr Gehalt an Fruchtsäuren, Fruchtzucker und Aromastoffen.

Die Leidenschaft am Verzehr der Frucht bleibt jedoch 5-7 % der Deutschen verwehrt, die auf Erdbeeren allergisch reagieren. :-(

In Deutschland wurden 2018 142.000 Tonnen Erdbeeren geerntet, weltweit sogar 8.337.098 Tonnen.

Übrigens: Das Oldenburger Münsterland ist das größte zusammenhängende Erdbeeranbaugebiet Deutschlands. Im ELO-Sortiment sind die süßen Beeren (insgesamt etwa 20 verschiedene Sorten) von Mitte April bis Ende September zu finden. In dieser Zeit werden insgesamt ca. 20 Mio. Schale (à 500 g) vermarktet. Diese gehen überwiegend in den deutschen Lebensmitteleinzelhandel, zu 10 deutschen Großmärkten und diversen Händlern sowie nach Italien, Osteuropa und Skandinavien.


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